Kamilala - Geestlandschule auf Platz 1!

CUR 13.05.2022

In einer Gesellschaft, die sich im stetigen Wandel befindet, stellt sich für viele Fremdsprachenlehrer*innen die Frage wie Sprachen so eingesetzt werden können, dass Schüler*innen bereits sehr früh für das Zusammenleben mehrerer Sprachen und Kulturen sensibilisiert werden. Wie kann die sprachliche und gesellschaftliche Multikulturalität im Unterricht integriert werden und somit einen sinnvollen, pädagogischen Beitrag leisten.

Eine Antwort hierauf habe ich im Projekt Kamilala gesehen. Das Institut français startete in diesem Schuljahr in Zusammenarbeit mit dem französischen Verein Dulala ein Geschichten-Wettbewerb in Form eines Kamishibaï (Erzähltheater). Dabei handelt es sich um ein mehrsprachiges Projekt. Die Schüler*innen gestalten Geschichten, in denen Französisch/Deutsch und mindestens drei weitere Sprachen vertreten werden.

Als ich meinem Französischkurs 7z von diesem Projekt erzählte, war die Begeisterung groß und alle zeigten große Motivation ein eigenes Kamishibaï zu entwerfen. Bevor wir aber mit der Arbeit starten konnten, musste erst einmal geklärt werden, was ein Kamishibaï überhaupt ist. Es handelt sich um eine Erzähltechnik, in der Illustrationen in einen Holzrahmen geschoben werden. Jede Illustration zeigt eine Episode der Geschichte. Auf der Vorderseite befindet sich das Bild und auf der Rückseite ein kurzer Text.

Wir stellten fest, dass wir zunächst einmal einen Holzrahmen benötigen. Dieser wurde von der Schülerfirma der Tischlerei für uns erstellt.

Im zweiten Schritt haben wir die Geschichte grob entworfen. Das Thema des diesjährigen Wettbewerbs ist „Wer sind unsere Nachbarn“. Die Schüler*innen haben in den ersten Stunden fleißig Ideen zum Thema gesammelt und anschließend mit der Unterstützung der Kunstlehrerin Frau Speckels eine skizzenartige Darstellung der Ideen zusammengefasst, so dass eine erste Struktur erkennbar war.

Im dritten Schritt wurden die einzelnen Illustrationen in Gruppenarbeit gestaltet. Jede Gruppe hat ein oder mehrere Bilder gemalt. Auch haben andere Schüler*innen der Klasse 7a am Anfang des Projekts bei der Gestaltung der Bilder mitgewirkt.

Nun fehlte das wichtigste: der mehrsprachige Text. Ich habe den Französischkurs für die große Mehrsprachige Kategorie (Klasse 5-8) angemeldet. In dieser Kategorie war die Hauptsprache Deutsch, aber natürlich sollten mindestens drei weitere Sprachen vertreten werden. Eine von ihnen ist Französisch. Weiterhin wurden Sprachen benutzt, die von Schüler*innen Zuhause gesprochen werden, zum Beispiel Polnisch und Rumänisch, aber auch Englisch und ein bisschen Italienisch wurden eingesetzt.

Damit war das Projekt allerdings noch nicht beendet. Denn nun musste vom Ergebnis eine Videoaufnahme gemacht und die Geschichte erzählt werden. Dieser Schritt hat viele Schüler*innen an die Grenze ihrer Geduld gebracht. Mal wurde der Text vergessen, manchmal wurde zum Bild der falsche Text vorgelesen oder es ging zu schnell oder zu langsam mit dem Wechsel der Illustrationen. Ab dem 20. Versuch haben die Schüler*innen aufgehört zu zählen.

Anhand dieses Projekts wurde nicht nur das Lesen- und Schreibenlernen, aber auch die sprachliche und künstlerische Ausdrucksfähigkeit gefördert. Sprachen von Kindern mit Migrationsgrund und Regionalsprachen werden in Einem vereint und anerkannt. Außerdem fördert es die Toleranz der Schüler*innen und dient dazu sich fremden Sprachen und Kulturen auf der ganzen Welt zu öffnen.

Der Französischkurs 7z hat mit der Arbeit des Projekts Ende Februar angefangen und sie Mitte April beendet. Nachdem das Video eingereicht wurde, verspürten die Kinder Erleichterung und Stolz, denn in erster Linie stand nicht der Gedanke des Gewinnens im Hintergrund, sondern die Tatsache ein wundervolles Projekt mit einer ebenso wunderbaren Botschaft erschaffen zu haben, in welchem die Schüler*innen viel Zeit, Kraft und positive Energie investiert haben.

Obwohl keiner damit gerechnet hatte, erreichte uns am 12. Mai 2022 die Nachricht, dass der Französischkurs 7z der Geestlandschule Fredenbeck bundesweit den ersten Platz für die große Mehrsprachige Kategorie gewonnen hat!

Herzlichen Glückwunsch an alle Schüler*innen des Französischkurs 7z sowie an alle anderen beteiligten Schüler*innen  für diese wertvolle und hervorragende Leistung.


Vier Schülerinnen stellen sich dem DELF-Diplom

CUR 13.05.2022

Wer hätte gedacht, dass sich Schüler*innen freiwillig dazu entscheiden an einer mündlichen und mehrstündigen schriftlichen Prüfung teilzunehmen, in der es ebenso viel Vorbereitungszeit wie Fleiß und Eigenmotivation bedarf. Doch auch dieses Jahr haben sich vier Schülerinnen aus der 10z dazu entschlossen an der DELF scolaire Prüfung teilzunehmen. Das DELF (diplôme d’études en langue française) ist ein offiziell anerkanntes Sprachzertifikat für Französisch als Fremdsprache und bescheinigt die sechs Kompetenzniveaus des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Die Zertifikate werden in Paris vom französischen Ministerium für Bildung, Hochschulen und Forschung ausgestellt. Einmal bestanden ist das Zertifikat unbegrenzt gültig und belegt die Beherrschung der vier Sprachkompetenzen Hör- und Leseverstehen sowie den schriftlichen und mündlichen Ausdruck.

Anna-Lisa Wölpern, Nancy Olemgbe, Kiarah Kuhlkamp und Stella Rauschenberg haben bereits im Französischunterricht bewiesen, dass sie die perfekten Teilnehmerinnen sind und die richtigen Voraussetzungen mitbringen. Sie haben stetig ein starkes Engagement und Motivation im Unterricht gezeigt, welches sich auch durch die glänzenden Leistungen wiedergespiegelt hat.

Um bestens auf die DELF Prüfung vorbereitet zu sein, sind die Schülerinnen ab Ende Februar bis zu den Osterferien alle zwei Wochen länger in der Schule geblieben und haben, trotz der anderen schulischen Anforderungen, Dialoge auf Französisch vorbereitet und Texte bearbeitet. Nach den Osterferien haben wir uns wöchentlich online getroffen.

Am Montag, den 9. Mai hat die mündliche und am Samstag, den 14. Mai die schriftliche Prüfung stattgefunden. An beiden Tagen haben wir uns am Hauptbahnhof in Stade getroffen und sind nach Hamburg zum Institut français gefahren. Vor allem am Tag der mündlichen Prüfung war die Aufregung und Anspannung besonders groß. Nach der zehnminütigen Prüfung gab es zum Abschluss ein leckeres Eis und wir machten uns wieder auf dem Weg nach Stade.

Die Schülerinnen haben eine unbekannte Prüfungssituation auf sich genommen und eine mündliche Prüfung mit Prüfern, die sie noch nie gesehen haben, abgelegt. Das beweist nicht nur Mut, sondern auch Reife. Sie haben eine wertvolle Erfahrung gemacht, an der sie persönlich gewachsen sind und auf die sie und ich als Französischlehrerin sowie die Geestlandschule sehr stolz sein können. 


Internet – Teamwettbewerb Langue et cultures

 

Cur 22.01.2022

Jedes Jahr findet am 22. Januar der „Deutsch-Französisch Tag“ statt. Hiermit wird an die Unterzeichnung des bekannten deutsch-französischen Freundschaftsvertrags, den Eylsée-Vertrag, erinnert. Der Vertrag wurde am 22. Januar 1962 vom Bundeskanzler Konrad Adenauer und den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle unterzeichnet. 2003 erklärte dann der deutsche Bundeskanzler Schröder und der Staatspräsident Chirac den 22. Januar zum „Deutsch-Französischen Tag“. Im Januar 2019 ist der „Vertrag von Aachen“ von Angela Merkel und Emmanuel Macron unterzeichnet worden, eine Erneuerung des Elysée-Vertrags. Damit wurde noch einmal die Wichtigkeit der bilateralen Beziehungen deutlich gemacht, insbesondere in Bildungseinrichtungen. Es gilt nicht nur für die Partnersprache zu werben, sondern auch über Austausch- und Begegnungsprogramme, sowie über die Möglichkeit eines Studiums im Partnerland zu informieren.

 Dieser Tag wird also von Schulen, Institutionen und anderen Bildungseinrichtungen dazu genutzt, um anhand von unterschiedlichen Aktionen und Aktivitäten Themen zu behandeln, die vor allem den jungen Menschen den Nutzen der engen deutsch-französischen Zusammenarbeit in europäischem und internationalem Kontext für ihr Leben und ihre Zukunft verdeutlichen. 

Eines dieser Aktionen war der Online Internet-Teamwettbewerb, organisiert vom Institut français. Hierbei handelt es sich um das Beantworten von Fragen zu 10 unterschiedlichen Themengebieten rund um die französische Sprache, Frankreich und Europa. Reisen und Begegnungen, Die Welt der Bücher, Zu Tisch! sind nur einige dieser Themen.

Obwohl mich die Nachricht erst sehr kurzfristig vom Institut français erreichte, entschied die Klasse 10z an dem Online-Wettbewerb teilzunehmen. Alle waren sich einig, dass es eine tolle Gelegenheit ist, die bisherigen Französischkenntnisse unter Beweis zu stellen und sie sogar zu erweitern und vertiefen.

Die Klasse ging sehr strukturiert und organisiert vor. Die Schülerinnen und Schüler teilten sich die unterschiedlichen Themen untereinander auf und begannen Anfang der 5. Stunde mit dem Beantworten der Fragebögen. Noch vor Ende der Abgabezeit hatte die Klasse bereits alle Fragen beantwortet und losgeschickt.

Insgesamt haben 1400 Gruppen mit 22000 Schülerinnen und Schülern in Deutschland an dem Wettbewerb teilgenommen. Die Ergebnisse (Punkte und Platzierung) werden am 1. Februar bekanntgegeben. Außerdem erhalten die Kinder eine Teilnahmebescheinigung.

 

Bravo à tous les élèves de la classe 10z! 


Galette des Rois

MOL 22.12.2021

Bonjour chers élèves!

 

Heute wird es wieder kulinarisch. Denn eine sehr nette Tradition in Frankreich findet am 6. Januar, dem Dreikönigstag, statt.

Am Dreikönigstag backen oder kaufen die meisten Franzosen eine „Galette des Rois“. Was diesen Kuchen so besonders macht? In ihm ist eine Porzellanfigur eingebacken worden. Diese wird „fève“ (Bohne) genannt. Wer das Kuchenstück mit der „fève“ erhält, ist König für den Tag! Vive le Roi! Es lebe der König!

Dass die „Galette des Rois“ nicht bloß ein Kuchen ist, sondern von ganz bestimmten Ritualen begleitet wird, wird zum Beispiel deutlich, wenn es um die Verteilung der Kuchenstücke geht. So geht traditionell das jüngste Familienmitglied unter den Tisch und wird gefragt: „Roudoudou, pour qui est ce morceau-là ?” Für wen ist dieses Stück?” Das Kind unter dem Tisch nennt dann die Namen der Person, für die das Stück sein soll. So wird die „fève“ wirklich zufällig verteilt.

Der König setzt sich dann eine Krone auf und immer, wenn der König etwas trinkt, rufen alle anderen „Le roi boit, le roi boit “– “Der König trinkt”.

Vielleicht habt ihr auch Lust diese Tradition auszuprobieren? Es gibt zahlreiche Rezepte für die „Galette des Rois“ im Internet. Wenn ihr eine „Galette des Rois“ backt, macht ein Foto von eurem Backwerk und schickt es an jenny.moller (at) geestnetz.de . Diese können wir dann auf die Homepage stellen.

 

Wenn ihr mehr über die „Galette des Rois“ erfahren wollt, schaut euch doch mal das kurzweilige und witzige Video an. (Kuchen für Könige: Galette des Rois | Karambolage | ARTE - YouTube

 

Viel Spaß beim Nachbacken! Vive le roi!

Quelle: www.nachrichten.fr (Zugriff: 21.12.21, 15 Uhr)


Bûche de Noël

Bonjour!

Es gibt so viele verschiedene weihnachtliche Desserts in Frankreich. Dennoch haben wir uns für Bûche de Noël entschieden. Bûche de Noël ist eine schokoladige Biskuitrolle in der Optik eines Baumstamms. Wir hatten uns für dieses Rezept entschieden, da dies sehr lecker klingt und wir finden, dass es ein familienfreundliches Rezept ist, welches auch Kindern sehr gut schmecken und gefallen könnte, da es ein sehr interessantes Aussehen hat. Also wenn ihr noch nichts habt, was man zu Heiligabend als Nachgang essen könnte, dann empfehlen wir euch dieses Rezept:

 

https://www.lecker.de/buche-de-noel-20846.html

 

Joyeux Noël et bonne année!

 

Laura und Tamiro aus der 9z 😊


France Mobil

Mü4 06.12.2021

"Französisch ist eine schwierige Sprache!" Mit diesem Vorurteil versuchen die Französischlehrerinnen der Geestlandschule schon lange aufzuräumen. Auch in diesem Jahr holten sie sich dabei wieder Unterstützung von "FranceMobil": Zwölf französische Lektorinnen und Lektoren sind über das ganze Schuljahr in ganz Deutschland unterwegs, um Kindern allen Alters die französische Sprache näherzubringen - so auch am 06.12.2021 an der Geestlandschule.


Mehr als eine Schnupperstunde Französisch - France Mobil

Cur 10.12.2021

Am 6. Dezember 2021 hatte die Geestlandschule Fredenbeck wieder einmal das große Glück „France Mobil“ zu begrüßen. Diesmal hat die französischsprachige Lektorin Sascha für gute Laune und eine unvergessliche Französischstunde gesorgt. Mit vielen innovativen und spielerischen Methoden haben die Schülerinnen und Schüler aus der 5.-7. Klasse nicht nur einen Einblick in die französische Sprache erhalten, sondern auch in die frankophone Kultur. Durch Saschas aufgeschlossene und sympathische Art waren alle Kinder die gesamten 45 Minuten motiviert und haben jede Aktivität mit viel Spaß und Lust mitgemacht. Authentische Musik, viel Bewegung und kleine Gewinnpreise gehörten zur Stunde dazu. Sascha hat während der Stunde ausschließlich und ausnahmslos Französisch gesprochen, ihre Sprache wurde mit einer ausdrucksstarken Gestik und Mimik begleitet. Dadurch war es jeder Schülerin und jedem Schüler möglich, Sascha zu folgen und sie zu verstehen, selbst die 5. Klassen, die noch keinerlei Französischkenntnisse besitzen! Am Ende der Aktivitäten waren die Schülerinnen und Schüler ganz überrascht, dass Sascha auch der deutschen Sprache mächtig ist. Die Kinder konnten ihr somit noch viele Fragen stellen. Sei es zu ihrer Person oder zu Frankreich allgemein.

Normalerweise gilt Französisch zum Teil als eine schwierige Sprache. Sascha hat mit ausgewählten Methoden gezeigt, dass dies nicht ganz stimmt und hat somit ein frisches und modernes Bild der französischen Sprache und Kultur den Kindern nähergebracht. 

 

Die Fachschaft Französisch freut sich nun für nächstes Schuljahr auf zahlreiche Französischanmeldungen und hochmotivierte Lerner, die nach diesem positiven Erlebnis, die Sprache vertiefen möchten. 


Französisch - an der Geestlandschule mehr als nur ein Unterrichtsfach

Dieses Jahr waren 10 Schülerinnen und Schüler aus dem Z- und E-Kurs Französisch aus Jahrgangsstufe 8 und  9  besonders mutig und haben sich dazu entschieden, sich für die Delf- Prüfung anzumelden. Die Delf-Prüfung (diplôme d’études en langue française) ist ein anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache. Es bescheinigt eines der sechs Kompetenzniveaus (A1-C2) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Das Zertifikat wird vom französischen Ministerium für Bildung, Hochschulen und Forschung ausgestellt.

Die Schülerinnen und Schüler haben sich von November bis Ende Januar jeden Freitag in der 7. Stunde mit der Französischlehrkraft, Vanessa Currò, getroffen und sich auf die Prüfung vorbereitet. Sie sind in dieser Stunde freiwillig länger in der Schule geblieben und haben trotz einer anstrengenden Woche eine Stunde ihrer Freizeit geopfert.

Am Montag, den 20. Januar 2020 hat die mündliche Prüfung in Hamburg stattgefunden. Die Schülerinnen und Schüler haben sich um 7 Uhr am Bahnhof in Stade getroffen und sind gemeinsam mit Frau Currò nach Hamburg zum Institut français gefahren. Aufgeregt und gleichzeitig froh darüber, dass endlich der Tag gekommen war, haben sie sich auf dem Weg gemacht. Gegen Mittag kam dann die große Erleichterung. Die mündliche Prüfung war endlich vorbei! Die Schülerinnen und Schüler tauschten sich über ihre Erfahrungen aus und stellten fest, dass es gar nicht mal so schlecht lief. So fuhren alle mit einem guten Gefühl wieder zurück nach Stade.

Am Samstag, den 25. Januar ging es dann für die Schülerinnen und Schüler noch einmal für schriftliche Delf-Prüfung nach Hamburg-Neugraben. Von 9 Uhr bis 11 Uhr wurden hier Grammatik und Vokabeln schriftlich abgefragt, danach hatten sie es endlich geschafft!

 

Nun heißt es viel Geduld haben! Die Ergebnisse werden 6 Wochen nach Abschluss der Prüfung bekanntgegeben. Die Zertifikate hingegen werden erst 6 Monate später direkt von Frankreich an die Geestlandschule geschickt. Wir freuen uns schon, bald die Ergebnisse gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern feiern zu können! 


Bonjour Geestlandschule!

Vor 56 Jahren wurde die deutsch-französische Freundschaft mit dem Elysée-Vertrag besiegelt. Der Vertrag soll die Zusammenarbeit beider Länder stärken und auch die Bürger näher zueinander bringen.

Wie das in der Praxis gelingen kann, hat das France Mobil am 28. Mai 2019 an der Geestlandschule in Fredenbeck gezeigt. Die junge Lektorin Maëva, die zurzeit in Bremen lebt, ist eine von vielen Lektoren, die mit einem Renault Kangoos ein Jahr lang durch Deutschland unterwegs sind, um an Ausbildungsstätten spielerisch und durch abwechslungsreiche Aktivitäten die französische Sprache und Kultur zu vermitteln. Zum Einsatz kommen viele Spiele, aber auch aktuelle frankophone Musik und authentisches Material aus Frankreich alles was Spaß macht und die Neugier der Kinder weckt

Im Sommer sollen sich die Schüler der 5. Klasse entscheiden, welchen Wahlpflichtkurs sie wählen. Um für das Fach Französisch zu werben, wurde das Deutsch-Französische Jugendwerk, um den Besuch vom France Mobile gebeten. Der Besuch hat tatsächlich Lust auf das Erlernen der französischen Sprache gemacht und viele Schüler sind davon überzeugt, für das nächste Schuljahr Französisch zu wählen. Auch ältere Jahrgangsstufen, wie die 7. Klassen, haben vom Mobilitätsprogramm profitiert, denn das Interesse an einem Austauschprogramm wurde geweckt.

 

Von der ersten Minute an begeisterte Maëva mit ihrer sympathischen Ausstrahlung die Schüler, und das, obwohl sie nur auf Französisch kommunizierte. Nur am Ende wechselte die Lektorin ins Deutsche, damit die Schüler ein Feedback geben und Fragen stellen konnten. Sie hat den Schülern gezeigt, dass es möglich ist, anhand von Gesten und Bildern, aber auch mithilfe des Vorwissens von anderen Fremdsprachen wie Englisch, der gesamten Stunde zu folgen -  „Très bien!“. Das Team von „France Mobil“ vermittelt außerdem die Botschaft „Ich kann, das!“ und sorgt damit für Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten.